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Dr.Schürer-Waldheim

DIE THERAPIE DER CHRONISCHEN VENÖSEN INSUFFIZIENZ
MITTELS KONTINUIERLICHER PNEUMATISCHER KOMPRESSION
UNTER VERWENDUNG DER HEISOMA ® POWER SOCKS

H. Schürer-Waldheim



Als chronische venöse Insuffizienz (CVI) werden krankhafte Veränderungen im Haut –und Subcutangewebe der Beine zusammengefasst, die durch Störungen der Makro- und insbesonders der Mikrozirkulation hervorgerufen werden. Auslösend ist ein erhöhter Venendruck im peripheren Venensystem, der meistens durch eine Insuffizienz der Venenklappen bedingt ist, aber auch infolge einer Störung der venösen Hämodynamik (behinderter Rückfluss des venösen Blutes zum Herzen) verursacht werden kann. Therapeutisch ist es möglich, die pathologisch veränderten Venenabschnitte chirurgisch auszuschalten, beim konservativen Vorgehen wird vorwiegend die Anwendung von Kompressionsstrümpfen empfohlen, oft auch in Kombination mit einer medikamentösen Behandlung. Primäres Ziel sollte es also sein, den erhöhten Venendruck möglichst rasch zu senken, um insbesonders ein Fortschreiten der trophischen Störungen im Weichteilbereich der Unterschenkel zu verhindern. Eine Reduzierung der Refluxsymptomatik und das Ausschalten der gestörten Hämodynamik kann weiters durch eine Aktivierung der Wadenmuskelpumpe erreicht werden, deren Ausfall unweigerlich zu einer weiteren Verschlechterung der CVI führt. Überraschenderweise wird dabei oft übersehen, dass mit der Fußsohlen- und Sprunggelenkspumpe weitere hämodynamisch sehr wirksame Mechanismen zur Verfügung stehen. Diese therapeutische Vorgangsweise ist schon lange bekannt und wurde insbesonders bei der Prävention der tiefen Venenthrombose zusammen mit einer Kompressionsbehandlung angewendet. Im Lauf der Jahre hat sich auch die Industrie der mechanischen Prophylaxe angenommen und die intermittierende pneumatische Kompression (IPK) entwickelt. Der Nachteil dieser mechanischen Behandlungsmethode liegt neben der doch aufwendigen Handhabung im unvermeidbarem Zeitverlust und dem vom Patienten öfters als unangenehm empfundenen lokalem Gewebedruck.
Es war deshalb naheliegend, ein mechanisches System zu entwickeln, dass auf möglichst einfache Weise das venöse Blutvolumen der Beine von der Peripherie beginnend herzwärts transportiert und dabei gleichzeitig die wichtige Muskelpumpenarbeit einsetzt. Der daraus resultierende Abfall der ambulatorischen venösen Hypertonie verbessert so die bereits eingetretenen Folgezustände der gestörten Mikrozirkulation und optimiert zusätzlich den arteriellen Zufluss in den Unterschenkel- und Fußbereich, ein Umstand, der gerade bei älteren Patienten von Bedeutung ist.

Die positive hämodynamische Wirkung der eingestzten Heisoma ® Power Socks wurde mittels Photoplethysmographie überprüft und im Zusammenhang mit den ersten klinischen Erfahrungen war eine merkliche Besserung der Symptomatik und des Lokalbefundes feststellbar. Die sehr kostengünstigen Socken sind problemlos anziehbar, tragekomfortabel und können zu jedem Schuhwerk verwendet werden. Ein weiterer Vorteil liegt im eingebautem Fersenpolster, der die Belastung der unteren Extremität abfedert und Patienten mit schmerzhafter Hüft- oder Kniegelenksarthrose dadurch eine Erleichterung verschafft.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, das eine möglichst kontinuierliche intermittierende pneumatische Kompression der Fußregion mit simultaner Aktivierung der Wadenmuskelpumpe die gestörte venöse Hämodynamik bei Vorliegen einer chronischen venösen Insuffizienz verbessern kann. Der zusätzliche auftretende vermehrte arterielle Zufluss in den Fuß- und Unterschenkelbereich ist insbesonders bei älteren Patienten von zusätzlichem Vorteil.

Literatur beim Verfasser

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